• 05 MAI 14

    Parodontologie

    In unserer Praxis führen wir Zahnfleischbehandlungen durch. Nahezu 80% der Bevölkerung leiden an Erkrankungen des Zahnhalteapparates ohne es zu wissen.

    Unbehandelt kann eine Parodontitis schnell zum Zahnverlust führen, daher ist eine regelmäßige Untersuchung und frühzeitige Behandlung notwendig. In der Regel beginnt diese Erkrankung recht harmlos und ohne Schmerzen.

    Die Ursachen sind neben Ernährungsfehlern, Über- und Fehlbelastungen, Zahn- und Kieferfehlstellungen vor allen aber bakterieller Zahnbelag. Über eine Bakterienreduktion im Rahmen der Behandlung und der Nachsorge kann das Behandlungsergebnis optimiert werden. 

    Wie entsteht eine Parodontitis?

    Parodontitis ( im Volksmund auch Parodontose genannt) ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates.

    Ist das Zahnfleisch gesund blass rosa und liegt fest am Zahnhals an, lassen sich Beläge gut entfernen.

    Werden Beläge nicht regelmäßig entfernt, entsteht eine Gingivitis (Entzündung des Zahnfleisches). Das leicht entzündete Zahnfleisch liegt jetzt aufgelockert am Zahnhals – Bakterien gelangen in den Zwischenraum zwischen Zahn und Zahnfleisch.

    Tief liegende Beläge und Konkremente reizen das Zahnfleisch auf Dauer, es kommt zu Zahnfleischbluten, Schädigung des Halteapparates und Rückgang des Knochens und Zahnfleisches.

    Was passiert wenn die Parodontitis nicht behandelt wird?

    Liegen Bakterien und Konkremente längere Zeit in der Zahnfleischtasche, beginnt sich der Knochen und das Gewebe um den Zahn herum zu lösen. DAufgrund des fehlenden Knochenfundaments kann es zu Zahnlockerungen und frühzeitigem Zahnverlust kommen.

    Wie sieht der Behandlungsablauf aus ?

    Wir versuchen mit unserem Prophylaxeprogramm die Bildung von Zahnfleischtaschen zu verhindern, oder schon Taschen vorhanden zu behandlen. Dieses geschieht unter Zuhilfenahme von speziellen Instrumenten, die schonend und ohne schädigende Wirkung die Zahnfleischtaschen von Belägen und Zahnstein befreien.

    Diagnose: Untersuchung des Zahnfleisches, Sondierung der Taschentiefen, Lockerungsgrad der Zähne feststellen.
    Therapie: Eingehende Reinigung der Zahnfleischtaschen mit Handinstrumenten.
    Nachbehandlung: Der Patient sollte mindestens alle 6 Monate zum Recall erscheinen.

    Wer führt diese Behandlungen durch?

    Der Zahnarzt arbeitet Hand in Hand mit der Zahnmedizinischen Fachhelferin (ZMF). Ein Grossteil der Behandlung liegt in ihrer Obhut. Eine ZMF ist eine fortgebildete Zahnarzthelferin, die nach einer erfolgreich abgelegten schulischen und praxisbezogenen Prüfung, den Zahnarzt in mehreren Behandlungen selbständig unterstützt.

    So z.B. Versiegelungen, professionelle Zahnreinigung, Putzanleitungen geben, Fluoridierung vornehmen, Speichel- und Bakterientest durchführen, Ernährungsberatung, Schwangerschaftsberatung, Bleaching, Erwachsenenprophylaxe und ist auch in der Parodontitisbehandlungen wesentlich eingebunden.

    Aufgabe der Parodontitisbehandlung ist es bakteriell besiedelten Belag und Konkremente, die an der Wurzeloberfläche, also unterhalb des Zahnfleisches sitzen, zu entfernen.

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